Apulien in Zeiten der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts Das Ende des 1. Weltkriegs (an dem Italien auf der Seite der Entente, also der Siegermächte teilnahm) löste 1919 eine schwere Staatskrise aus, in dessen Folge die Faschistische Partei unter Benito Mussolini 1922 die Macht übernehmen konnte. Schon in den beiden Jahren davor wurde Apulien Schauplatz […]
Nach der Krise des 14. Jahrhunderts manifestierte sich mit der militärischen Expansion des Osmanischen Reichs bis auf den Balkan eine neue und langanhaltende Bedrohung für die Küstengebiete Apuliens. Mit der Eroberung Konstantinopels 1453 durch Sultan Mehmed II. war das Ende des byzantinischen Reichs besiegelt und eine neue Großmacht stritt mit den italienischen Republiken Venedig und Genua, dem Kirchenstaat und dem Malteserorden um die wirtschaftliche und politische Vormachtstellung im Mittelmeer.
Die Zerstörungen durch ein Erdbeben 365 n. Chr. einerseits sowie die umfassenden Reformen durch Kaiser Konstantin (306 bis 337 n.Chr. römischer Kaiser) führten in Egnazia zu einem tiefgreifenden Wandel.
Beweise für erste Spuren menschlichen Daseins gehen derzeit bis in die Eiszeit, dem Pleistozän, zurück. Süditalien war während der Eiszeit in den Höhenlagen von Gletschern bedeckt, jedoch blieb das Klima auch zu den Kältehochzeiten vergleichsweise mild, aber sehr trocken.
Für Sie als touristischer Entdecker ist es vielleicht genauso interessant wie für uns, einiges über die Hintergründe und die Geschichte(n) der Masseria und des Landes zu erfahren. Mit Blick von außen steht man staunend und mit glänzenden Augen vor diesen Relikten jahrtausendealter Geschichte – es ist für Sie und für uns ja eben nicht die normale, gewohnte Umgebung.